Einige
Gedanken über:
Schmuck - Designerschmuck - Modeschmuck - Schmuckmode
Das Bedürfnis sich zu schmücken ist so alt wie die Menschheit
selbst. Ob eine vornehme Griechin im Altertum prächtigen
Goldschmuck hatte und ein Bewohner von Polynesien seinen Körper
direkt verziert - immer steckt wohl der Wunsch nach Verschönerung
dahinter. Ob es nun dazu dient die persönliche Attraktivität zu
steigern oder ein Ausdruck von Reichtum sein soll oder aber auch
eine gewisse gesellschaftliche Stellung zu demonstrieren -
schmücken ist ein Teil von uns Menschen.
Neben dem sogenannten Juwelierschmuck aus Edelmetallen und
teuren und kostbaren Edelsteinen besteht der eigentliche
Modeschmuck. Die Unterscheidung oder gar eine Trennung zwischen
Juwelier- und Modeschmuck ist heute praktisch nicht wirklich
möglich, weil neben dem eigentlichen Materialwert der großen
Schwankungen unterliegt der kreative und künstlerische Anteil
bedeutend ist.
Aber reiner Similischmuck, der Juwelierschmuck durch
preiswertes Material und durch einfache Herstellung nachempfindet
kann doch als „unechter" Schmuck bezeichnet werden.
So wird zum Beispiel durch die ungeheure Vielfalt an
Formen und Farben bei Glasperlen bzw. Glassteinen die Welt des
Modeschmuckes bereichert, die durch echte Edelsteine nicht
möglich wäre. Die Edelmetalle Silber, Gold und
auch Platin finden wir in beiden Schmuckrichtungen wieder
- sodass eine Definition von Juwelierschmuck und
Modeschmuck eigentlich nicht mehr wirklich möglich ist.
Eines läßt sich doch feststellen - der sogenannte Modeschmuck st
jedenfalls „dramatisch" und „spannend" und „amüsant"
Die Römer, die große Meister in der Glasherstellung waren trugen
kunstvolle Gebilde aus Glas und Halbedelsteinen und viele Völker
brachten bestimmten Edel- und Halbedelsteinen eine fast religiöse
Verehrung entgegen.
Was haben die alten Chinesen und die Mayas gemeinsam - nun, beide
Völker schätzten Jade als geradezu mythischen Stein.
Edelmetalle und Edelsteine waren zu allen Zeiten kostbar und
kostspielig.
Juwelierschmuck war und ist deshalb ein Thema für wohlhabende
Menschen und noch heute ist es in vielen Kulturen üblich das
Familienvermögen in Form von Schmuck und insbesondere von
Goldschmuck der von den Frauen getragen wird zu verwahren. Nun, den
Wunsch sich zu schmücken ohne dafür gleich ein Vermögen auszugeben
ist fast allen Frauen eigen und so entwickelte sich im 19
Jahrhundert ein Markt für preiswerten Schmuck.
Edelsteine wurden durch kunstvolle Glassteine
ersetzt aber die Edelmetalle behielten durchaus ihren Stellenwert
auch beim sogenannten Modeschmuck. In diesem Wort selbst
klingt ein großer Vorteil mit - denn durch die
Verwendung preiswerterer Materialien konnte der Schmuck mit der Mode
mitgehen und spiegelt damit auch eine Form des Zeitgeistes
wider. So ist zum Beispiel die Verarbeitung von schönen
Korallen oder Perlen zu Ketten und Colliers ein Schwerpunkt
des heutigen Modeschmuckes und der Modeschmuck wird oft selbst
zum geliebten Trendsetter.
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